Paten für die Philippinen

12,- bis 30,-  EUR im Monat
ermöglichen den Schulbesuch eines Kindes in den Philippinen

Seit 1994 spenden etwa vierzig “Paten” und “Patinnen” aus dem Hamburger Umfeld regelmässig solche Beträge. Es gibt dabei zwei Formen: Entweder bekommt man den Namen und die Lebenshintergründe eines bestimmten Kindes benannt und mindestens einmal im Jahr über die Ordensschwestern auch Post von “seinem” Patenkind. Oder alles bleibt etwas anonymer. Die Pat/innen verpflichten sich für einen bestimmten Zeitraum, dieses Geld zur Verfügung zu stellen, und die Schwestern auf den Philippinen sorgen dafür, dass ein Kind die Chance zum Schulbesuch bekommt.

Das Geld kommt in voller Höhe den “Patenkindern” zugute. Auf der deutschen Seite wird das Projekt ehrenamtlich betreut (siehe unten). Auf der philippinischen Seite liegt das Programm in den Händen von engagierten Ordensfrauen. Auch sie rechnen keine Verwaltungsgebühren von den Stipendiengeldern herunter.

 

  

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Das Ordenshaus in Davao City. Der Balkon verbindet einen Seminarraum mit dem Wohnbereich der Schwestern.

 

 

 

Die Empfänger/innen der Stipendien
mit einzelnen Eltern finden sich an einem schulfreien Sonnabend bei Sr. Flora, ihrer Betreuerin, ein.

 

 

 

Sie arbeiten in Gruppen an der Frage: 
Was motiviert mich zu lernen?

 

 

 

Interview mit Dondi Cerna. Er ist im letzten Schuljahr. Eine ältere Dame in Hamburg,
hat sicher gestellt, dass das Geld bis zum Abschluss reichen wird.

 

Die Ordensschwestern

haben in Davao City ihr Ordenshaus und betreiben auf ihrem Gelände eine Schule (Elementary, High School und College) für etwa 3000 Schüler/innen. Auch im abgelegenen und bergigen Hinterland sind sie engagiert, dort insbesondere in den Siedlungsgebieten der ehemals nicht sesshaften indigenen Bevölkerung. Diesen Menschen gilt ihr besonderes Engagement, nicht nur weil sie am ärmsten dran sind. “Dies sind unsere Ahnen!”, sagen die Schwestern. “Dort finden wir die Wurzeln unserer philippinischen Kultur und philippinischen Spiritualität.”

 

Ich habe schon oft erlebt, 
dass wir nur einmal am Tag zu essen hatten. Das möchte ich nie mehr erleben.”

Der Satz stammt von einem kleinen Jungen aus der Gruppe der Stipendienempfänger/innen. Lydia Orben-Schmidt war im Januar 2006 in Davao und berichtet:

Zum Austausch und zur Besinnung veranstalten die Schwestern regelmässige Treffen mit den in Davao zur Schule gehenden Patenkindern. Ich hatte Gelegenheit, eine solche Veranstaltung mitzuerleben Es waren über 30 Kindern unterschiedlichen Alters versammelt. Es war Samstagvormittag. Sr. Flora leitete das Treffen. Es begann mit einer Andacht. Danach kam ein Sachthema (Wie trainiere ich mein Gedächtnis?), und im zweiten Teil ging es – wie immer auf diesen Treffen - um einen Impuls zur persönlichen Klärung. Die Frage diesmal war: Wer bist du? Was sind deine Motivation zu studieren? Was möchtest du in Zukunft werden? Die Kinder erarbeiteten sich Ihre Antworten in Gruppen. Danach gab es Gruppenberichte. Eine Antwort von dem kleinsten Kind in der Runde, die mich sehr tief bewegt hatte, war: „Ich habe schon oft erlebt, dass wir nur einmal am Tag zu essen hatten. Das möchte ich nie mehr erleben, und von daher nehme ich mein Studium sehr ernst.“ Mehrere solcher Äusserungen kamen, und mich hat die Offenheit der Kinder, über diese Dinge zu reden, sehr beeindruckt.“

 

Technische Details:

Was kostet eine Patenschaft?
Die Paten bezahlen zwischen 130, - und 350,- Euro im Jahr, je nach Portemonnaie und Alter der Kinder (Elementarschule, High-School oder College). Es ist auch schon vorgekommen, dass sich Paten eine Patenschaft teilten.

 

Was wird davon finanziert?
In den Philippinen sind die staatlichen Schulen zwar schulgeldfrei. Aber die Kinder brauchen Geld für den Bus, für die Schulbücher und auch für das Essen in der Mittagspause. Für viele Kinder scheitert der Schulbesuch, weil dieses Geld fehlt. So kommt der für uns relativ kleine Betrag von 12,- EUR pro Monat für ein Kind in der Grundschule zustande.

Für den Besuch von High-School und College wird mehr Geld benötigt, weil.... So kommt es zu Beträgen von bis zu 30,- EUR pro Monat.

 

 

 

 

 

Initiatorin und Betreuerin des Programms auf deutscher Seite ist:

Alexandra von Seebeck 
Goethestraße 33
22767 Hamburg
Tel.: 040 38 58 80
e-mail: alexandravonseebeck@gmx.de

 

 

 

Spendenquittungen 
werden ausgestellt vom Nordelbischen Missionzentrum, über das die Gelder nach Davao City transferiert werden.

 

Philippinische Partnerinnen
sind die
Missionaries of the Assumption
J.P. Cabaguio Avenue
8000 Davao City 
Philippines