Regelmäßige Meditationsabende

tl_files/images/Veranstaltungen-Bilder115x77/Rot-Beran.jpg14-tägig donnerstags

„Vom Trubel der Gedanken freier geworden und zur Entspannung gefunden“, das sind oftmals erste Äußerungen, mit denen Meditierende ihr Erleben beschreiben. Geht man weiter auf dem Weg, bleibt es bei dem gleichen Geschehen, nur werden diese Erfahrungen tiefer und weiter. Ein innerer Raum von Stille und liebevoller Gelassenheit kann sich zeigen und ein Wesenszug in mir, der tendenziell auch im Alltag aus solchen Quellen leben möchte.

Eineinhalb Stunden sind unser Zeitrahmen. Die Gruppe ist offen. Man/frau kann unverbindlich teilnehmen, gegebenenfalls auch nur gelegentlich. Ein innerer Kern ist schon seit langem und regelmäßig dabei.

 

Donnerstag, 14tägig: 08.11., 23.11., 07.12., 21.12.2017, 04.01., 18.01., 01.02., 15.02.2018 etc.

Gruppe A: 17:00-18:30 Uhr    

Gruppe B: 19:15-20:45 Uhr   


Kosten: Keine


Ort: 22765 Hamburg Altona, Grabbestrasse 6. Sieben Minuten zu Fuß vom Altonaer Bahnhof. Die Grabbestrasse geht als kleine (!) Sackgasse von der Goetheallee ab.


Anmeldung: nicht erforderlich     


Leitung: Volker Schmidt

 

 

Die Erfahrungsdimension

In allen Angeboten der Werkstatt Spiritualität geht es letztlich darum, über unser "kleines Ich" hinaus mit tieferen Schichten unseres Bewußtseins und mit einer "größeren Wirklichkeit" (Karlfried Graf Dürckheim) in Kontakt zu kommen. Die Erfahrung, die sich in diesem transpersonalen Bereich möglicherweise einstellen, beschreibt Ken Wilber z.B. mit dem Bild von der Tiefe des Meeres.

 

Wer sich auf einen Übungsweg hin zum "transzendenten Selbst" (Ken Wilber) macht, der "findet, zunächst noch unsicher, dann aber mit ständig zunehmender Gewissheit, eine stille Quelle innerer Stärke, die, wie die Tiefe des Meeres, ohne Beunruhigung bleibt, auch wenn die Oberflächenwellen des Bewusstseins von Fluten des Schmerzes, der Angst oder der Verzweiflung gepeitscht werden.  ... Die Entdeckung dieses beobachtenden Zentrums ist so ähnlich, als tauche man aus den unheilschwangeren Wellen an der Oberfläche eines stürmischen Meeres hinunter in die ruhigen und sicheren Tiefen am Meeresgrund. Zunächst gelangen Sie vielleicht nicht mehr als einen Meter unter die bewegten Wogen der Emotionen, aber mit Ausdauer werden Sie vielleicht fähig, klaftertief in die ruhigen Gründe Ihrer Seele hinabzutauchen und, ausgesteckt am Grunde liegend, aufmerksam, aber distanziert zu dem Wirbel aufzublicken, der sie früher gefangen hielt." (Seite 246ff)

 

Literatur

  • Ken Wilber, Wege zum Selbst. Östliche und westliche Ansätze zu persönlichem Wachstum. Arkana, München, 2. Auflage, März 2008. Aus diesem Buch stammen die obigen Zitate
  • Karlfried Graf Dürckheim, Meditieren - wozu und wie. Herder, Freiburg 2001
  • Hetty Draayer: Finde dich selbst durch Meditation. Schirmer, Darmstadt 2007 

 

 

WERKSTATT SPIRITUALITÄT
Volker Schmidt
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