Regelmäßige Meditationsabende

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Donnerstag, 26.03.2020 und 14tägig weiter in den ungeraden Kalenderwochen

Gruppe A: 17:00-18:30 Uhr    

Gruppe B: 19:15-20:45 Uhr   

 

Aktuell: Meditieren angesichts des Corona-Virus-Tsunamis

Unser nächster regelmäßiger Meditationsabend (26.03.3020) kann unter den gegebenen Umständen nicht vor Ort stattfinden. Wir schlagen vor, gemeinsam zur gewohnten Zeit von zu Hause aus zu meditieren. In der Anlage findet Ihr eine Meditationsanleitung, die ich dafür auf MP3 gesprochen habe. Ihr könntet Euch zur gleichen Zeit wie sonst, d.h. entweder um 17:00 Uhr oder um 19:15 Uhr zu Hause zum Meditieren hinsetzen. Ich hier in den Räumen der Werkstatt. Die Audio-Datei übernimmt mit einer Länge von 12 Minuten die Einführung in die ersten 20 Minuten Sitzen in der Stille. Danach folgen sieben Minuten meditatives Gehen und die zweite Meditationsrunde von wiederum 20 Minuten. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr auch die zweite Runde wieder mit der Audio-Datei beginnen. 

Wer zur späteren Meditationszeit dazukommt, hat den gleichen Ablauf beginnend um 19:15 Uhr.

Zum Thema nehmen wir das klassische Meditationsbild von dem Meer, das an der Oberfläche zwar sturm- und wellengepeitscht ist, in der Tiefe aber in gelassener Ruhe bleibt. Wir tauchen mit diesem Bild in tiefere Bewusstseinsschichten ein, in die Gelassenheit des Seins, ins Urvertrauen. Denn im Außen erleben wir ja zur Zeit einen Corona-Virus-Tsunami. Er überschwemmt das Land und das Bewusstsein mit wirtschaftlichen und gesundheitlichen Bedrohungen. Unter seiner Wucht verschwinden fast die Stimmen der Gelassenheit und der Zuversicht. Viele suchen sich in diesen Tagen über Meditation oder Gebet oder andere Formen geistiger Disziplin in Distanz zu den Kräften des Tsunamis zu halten. Denen ordnen wir uns zu. Auf unsere meditative Weise suchen wir sachlich, mitfühlend, solidarisch und vor allem angebunden an die grundlegende Zuversicht des SEINS zu bleiben oder wieder zu werden, auf dass diese Kräfte in unserer Gesellschaft gestärkt werden.

Bitte melden Sie mir nach Möglichkeit zurück, ob Sie teilgenommen haben und wieder teilnehmen werden. Wenn diese virtuelle Vernetzung auf positive Resonanz stößt, werde ich auch das nächste Thema in solcher Weise vorbereiten und anbieten.

 

Sobald die Zeiten wieder normal werden, geht es im alten Stile weiter.

 

Donnerstag, 26.03.2020 und 14tägig weiter in den ungeraden Kalenderwochen

Gruppe A: 17:00-18:30 Uhr    

Gruppe B: 19:15-20:45 Uhr   

 

Zwischen den beiden Meditationsrunden ist eine Dreiviertelstunde Zeit. Wer mag, sei eingeladen zu Tee und Gespräch zu bleiben. Sie können auch an beiden Gruppen teilnehmen. Zusammen mit der Tee- und Gesprächszeit ergibt sich auf diese Weise mitten im Alltag eine Insel der Ruhe von gut dreieihalb Stunden.

 

Einmal im Vierteljahr gibt es nach der zweiten Gruppe ein einfaches gemeinsames Abendessen mit Brot, Käse, Tee und Wein mit Ende gegen 22:00 Uhr. Die Termine sind: Do. 12.03., Do04.06., Do. 27.08. und Do. 19.11.2020

 

Zu den Inhalten

„Vom Trubel der Gedanken freier geworden und zur Entspannung gefunden“, das sind oftmals erste Äußerungen, mit denen Meditierende ihr Erleben beschreiben. Geht man weiter auf dem Weg, bleibt es bei dem gleichen Geschehen, nur werden diese Erfahrungen tiefer und weiter. Ein innerer Raum von Stille und liebevoller Gelassenheit kann sich zeigen und ein Wesenszug in mir, der tendenziell auch im Alltag aus solchen Quellen leben möchte.

Eineinhalb Stunden sind unser Zeitrahmen. Die Gruppe ist offen. Man/frau kann unverbindlich teilnehmen, gegebenenfalls auch nur gelegentlich. Ein innerer Kern ist schon seit langem und regelmäßig dabei.

 

Kosten: Keine

Ort: 22765 Hamburg Altona, Grabbestrasse 6. Sieben Minuten zu Fuß vom Altonaer Bahnhof. Die Grabbestrasse geht als kleine (!) Sackgasse von der Goetheallee ab.

Anmeldung: nicht erforderlich     

Leitung: Volker Schmidt

 

 

Die Erfahrungsdimension

In allen Angeboten der Werkstatt Spiritualität geht es letztlich darum, über unser "kleines Ich" hinaus mit tieferen Schichten unseres Bewußtseins und mit einer "größeren Wirklichkeit" (Karlfried Graf Dürckheim) in Kontakt zu kommen. Die Erfahrung, die sich in diesem transpersonalen Bereich möglicherweise einstellen, beschreibt Ken Wilber z.B. mit dem Bild von der Tiefe des Meeres.

 

Wer sich auf einen Übungsweg hin zum "transzendenten Selbst" (Ken Wilber) macht, der "findet, zunächst noch unsicher, dann aber mit ständig zunehmender Gewissheit, eine stille Quelle innerer Stärke, die, wie die Tiefe des Meeres, ohne Beunruhigung bleibt, auch wenn die Oberflächenwellen des Bewusstseins von Fluten des Schmerzes, der Angst oder der Verzweiflung gepeitscht werden.  ... Die Entdeckung dieses beobachtenden Zentrums ist so ähnlich, als tauche man aus den unheilschwangeren Wellen an der Oberfläche eines stürmischen Meeres hinunter in die ruhigen und sicheren Tiefen am Meeresgrund. Zunächst gelangen Sie vielleicht nicht mehr als einen Meter unter die bewegten Wogen der Emotionen, aber mit Ausdauer werden Sie vielleicht fähig, klaftertief in die ruhigen Gründe Ihrer Seele hinabzutauchen und, ausgesteckt am Grunde liegend, aufmerksam, aber distanziert zu dem Wirbel aufzublicken, der sie früher gefangen hielt." (Seite 246ff)

 

Literatur

  • Ken Wilber, Wege zum Selbst. Östliche und westliche Ansätze zu persönlichem Wachstum. Arkana, München, 2. Auflage, März 2008. Aus diesem Buch stammen die obigen Zitate
  • Karlfried Graf Dürckheim, Meditieren - wozu und wie. Herder, Freiburg 2001
  • Hetty Draayer: Finde dich selbst durch Meditation. Schirmer, Darmstadt 2007 

 

 

WERKSTATT SPIRITUALITÄT
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