Aktuelle Veranstaltungen

Friedensmeditation

Von Thich Nhat Tanh haben wir den Begriff „Übungsgemeinschaft“ übernommen. Wir verstehen unsere Treffen jeweils als eine Übungsgemeinschaft auf Zeit. Wir finden uns zusammen, um unseren Geist zu üben, mehr und mehr aus einer Tiefendimension unseres Bewusstseins heraus zu leben. Dabei gehen dabei davon aus, dass der Urgrund des Seins – der Urgrund des Kosmos ebenso wie der Urgrund unseres persönlichen Seins - in Friedensenergie schwingt. Es ist der „mystische“ Wesensgrund in uns. Poesie ebenso wie Spiritualität haben vielfältige Umschreibungen. Die Bibel benutzt für ihn u.a. die Formulierung: Friede, der höher ist als alle Vernunft. https://www.bibleserver.com/LUT/Philipper4,7

In einem ähnlichen Verständnis unseres menschlichen Wesens und seiner Möglichkeiten fordert Thich Nhat Tanh uns heraus:

 

Wir brauchen Erleuchtung,

nicht nur individuell, sondern kollektiv.

Wir müssen erwachen, wenn wir eine Zukunft haben wollen,

wenn wir uns und den Planeten retten wollen.

 

Es tut gut, die Lasten dieser Zeit gemeinsam zu (er)tragen. Unser nächster und letzter Termin vor der Sommerpause ist: 

Donnerstag 02. Juni 2022, 18:30 bis 19:30

https://us02web.zoom.us/j/81022865797?pwd=K1ZZTkVpNGxsRThldVJOZ3hRNkxiQT09
(Man braucht nicht selber das ZOOM-Programm zu haben. Der Link reicht.)

 

Was machen wir? Was üben wir?

 

Die erste Übung war beide Male die Lichtzelt-Meditation. Das Lichtzelt steht als ein Symbol dafür, dass wir nicht vom Geist des Alltags bestimmt sein wollen. Wir betten uns mit der Lichtzeltübung ein in heiligen Geist. Das wäre meine Sprache. Andere drücken sich anders aus, zum Beispiel: Wir betten uns ein in das reine, umfassende Bewusstsein.

Dieses erste Element ist gewissermaßen eine Reinigungsübung. Innerlich kann dabei so etwas wie Souveränität entstehen: Klarheit, dass ich ICH bin und in diesem ICH nicht von Propaganda-Mächten und angeblichen Zwangläufigkeiten des Außen vereinnahmt werden kann. Hoffentlich. Oder wenigstens tendenziell nicht.

tl_files/images/Buddha segnend.jpgDiese Übung kann als Erfahrung mit sich bringen: innere Aufrichtung, geraden Rücken, aufrechter Gang, freien Blick in die Weite, Klarheit. Souveränität. Sollte sich zwischendurch das Ego einmischen, dann würde diese aufgerichtete Haltung sich mit Stolz einfärben und mit Überheblichkeit und vielleicht sogar mit Besserwissen. Das Lichtzelt ist ein Symbol, das uns ganz gut helfen kann, von solchen Einflüssen des Egos freizubleiben. Wie ein Gebet um eben solche Souveränität.

 

Die zweite Übung war eine Segens-Geste und Segensvisualisierung: Der Geist, der sich im Lichtzelt symbolisiert, möge sich als Friede legen über die im Krieg befindlichen Länder samt allen damit befassten Organisationen und Mächten, über die ganze Staaten- und Menschheits-Gemeinschaft und nicht zuletzt auch über die Natur, die Erde, den Urgrund des Lebens. Als Gebärde nahmen wir dazu eine Geste, die menschheitsweit verstanden wird. tl_files/images/RomMadonna dEstours.jpgDie rechte Hand sendet Segen. Und damit symbolisch deutlich ist, dass der Segen zwar über uns aber nicht von unserem Ego herkommt, ist die linke Hand mit der Handfläche zum Himmel hin geöffnet. Empfang und Weitergeben. Bei Buddha und Christus ist die linke Hand nicht mir im Spiel. Naja, sie sind ja auch Buddha und Christus.

 

Also: Wir machen weiter. Wer vor Ort teilnehmen möchte, gebe mir bitte Bescheid.

 

Literatur- und Kunsthinweise: Das erwähnte Buch von Thich Nhat Hahn heißt: Lebendiger Buddha, lebendiger Christus. Verbindende Elemente der christlichen und buddhistischen Lehren. Lesenswert, aber möglicherweise nicht mehr so leicht zu finden. Das Buddha-Bild ist daraus entnommen. Das andere Bild zeigt einen erwachsenen Christus auf dem Schoss einer königlichen Maria. Das ist die Formsprache der romanischen Madonnen. Diese Figur steht in der Kapelle Notre-Dame d'Estours aus dem 12. Jahrhundert.

 

 

Mit dem Wasser tanzentl_files/images/VS-&-Gregor-1-WEB.jpg

Auf der Suche nach Flow und Spiritualität im Kajak-Wildwasser-Erleben

 

So. 3. bis Sa. 9. Juli 2022

 

Ein Kurs (auch) für Einsteiger/innen

 

Grüne Wiesen, smaragdgrünes Wasser, Wellen, Strudel und Walzen. Es gelingt. Die Linie ist perfekt erwischt. Mit unendlicher Freude und einem intensiven Gefühl von Lebendigkeit schwingen wir ein in die Komfortzone des nächsten Kehrwassers. Keine Gedanken mehr an die korrekte Paddeltechnik, keine Zweifel, kein Grübeln über Alltägliches. Ein Gefühl von Zeitlosigkeit, Vollkommenheit und tiefstem Vertrauen stellt sich ein. Einen solchen Bewusstseinszustand beschreiben Mystiker und spirituelle Lehrer mit dem Begriff No-Mind und als Seinsqualität: Das Denken tritt bei Seite und überlässt dem SEIN den Raum. Sportler beschreiben diesen Zustand gerne als Flow.

 

Details zum Vorhaben sind hier zu finden  und hier befindet sich ein Video mit einem Rückblick auf einen solchen Kurs im Vorjahr.

Einladende: Gregor Baumert und Volker Schmidt 

 

 

  

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Eine Genossin, ein Weggefährte

fürs Meditieren gesucht?

In der Vorstellung zumindest ist klar: Wir sind nicht allein, wenn wir uns ins Meditieren begeben. Wir fügen uns ein in ein Netz von Meditierenden der heutigen Zeit und in einen Geistesstrom, den weise Frauen und Männer über alle Zeiten und alle Kontinente hinweg erstellt und gepflegt haben. Der weite Raum oder offene Weite ist eine unbeholfene Bezeichnung für die Art, wie sich die Erfahrungswelt des Meditierens manchmal zeigt. Ein geistiger Raum, der sich in und unter und über unserer Alltagserfahrung öffnen kann. In der Symbolsprache ist es der Raum der Engel. Wir sind also eigentlich nicht allein. Und doch hätten wir vielleicht gern und konkret und zumindest erstmal auf Zeit eine irdische Person, die zur gleichen Zeit bei sich zu Hause meditiert und mit der wir uns anschließend austauschen können.

Zwischen Michael Miller, dem langjährigen Weggenossen im Meditieren, und mir geschieht dies seit Ende letzten Jahres. Wir meditieren gemeinsam. Jeweils morgens und abends, jeder von seinem eignen Ort aus. An den allermeisten Tagen tatsächlich zweimal am Tag. Vorher stellen wir kurz telefonisch fest, ob der andere bereit ist. Dann sitzen wir 25 Minuten in der Stille. Und danach tauschen wir uns aus. Wir erleben es als ein großes Privileg, dass wir das so einrichten können, und wollen in einem der nächsten Newsletter von unseren Erfahrungen berichten.

Wir bieten hiermit erneut an, bei Bedarf über den Verteiler unseres Newsletter für Interessierte nach so einem Partner oder so einer Partnerin zu suchen.

Einladende: Michael Miller und Volker Schmidt 

 

 

 

tl_files/images/water-lily-3784022_1920.jpgMeditationsanleitungen und Vorträge im Internet

Es sind inzwischen etliche gesprochene Meditationsanleitungen sowie Vorträge zu unseren Themen entstanden und hier auf YouTube veröffentlicht. (Auf "Videos" klicken, damit alle angezeigt werden.)

 

Vorträge

Ewigkeitsmomente

Hören in der Stille - Gebete und ihre "Antworten"

Von der Rationalität zur Spiritualität

Go with the Flow

 

Meditationen

Feierabend - Das natürliche Licht (in neuer Video-Form) (Der Text ist hier zu finden)

Feierabend - Das Lied der Nachtigall (Der Text ist hier zu finden)

Feierabend - Rückkehr ins Lächeln (Der Text ist hier zu finden)

Feierabend - Ein heiliger Raum (Text hier)

Feierabend - Die Bank vor dem Bauernhof (Text hier)

Wie ein Joch, das zerbricht

Wie eine Muschel, die sich öffnet

Wie ein Fels in der Brandung

Friefvolle Tiefe

Adler Bewusstsein

Baummeditation Linde

Baummeditation Birke

Baummeditation Esche

Meditieren am Fluss mit Siddhartha (1 und 2)

Den tiefen Frieden im Rauschen der Wellen

 

 

 

WERKSTATT SPIRITUALITÄT

Volker Schmidt
Grabbestrasse 6, 22765 Hamburg
Fon 040 / 389 82 37 
e-mail  Werkstatt@spiritu.de
Internet www.spiritu.de

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