Spiritualität in der Hospizarbeit

tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kropp-Wasser.jpgZwischen Selbstvergessenheit und Geistesgegenwart

Von der Haltung in der Sterbebegleitung

Fortbildung

 

Freitag 9. Mai, 18:00-21:00 Uhr; Sonnabend 10. Mai 2014, 10:00-16:00 Uhr

In der Begleitung einer kranken Person sollen unsere eigenen Wünschen, Ängsten und Sorgen keine Rolle spielen. Wir stellen uns selbst zurück. Wir versuchen, offen und zugewandt zu bleiben. Das ist in manchen Fällen nicht einfach. Und es wird nicht sonderlich gut gehen, wenn wir dies vornehmlich über den Kopf versuchen. Es braucht das Herz.

Auf der Ebene, für die symbolisch das Herz steht, können wir in unserer Arbeit möglicherweise eine Geistesgegenwart erfahren, in der das scheinbar Unerträgliche getragen ist. Dieser Geist - heiliger Geist - weht, wo er will. Er lässt uns die eigene Person vergessen. Wenn das geschieht, dann ist da  - wie von selbst – unverstellte Präsenz, herzliche Offenheit und die Fähigkeit, Eigenes loszulassen. 

Kosten: Für Externe 20,00 EUR. Frei für die Ehrenamtlichen der einladenden Hospizdienste 

Anmeldung über Ursula Steiner Tel: 040 20 98 82 66 oder über hospizdienst@hgh-ggmbh.de

Ort und Veranstalter: Ambulante Hospizdienste, Winterhuder Weg 106, 22085 Hamburg

Leitung: Volker Schmidt, Werkstatt Spiritualität, und Ursula Steiner, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst, HGH

 


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hen Selbstvergessenheit und Geistesgegenwart
von der Haltung in der Sterbebegleitung

Tagesseminar  Sept. 2013, Ambulanter Hospizdienst Pinneberg-Uetersen

Vortrag März 2013, Hamburg, Hamburger Hospiz

In unserer Arbeit können wir möglicherweise eine Geistesgegenwart erfahren, in der das scheinbar Unerträgliche getragen ist. Dieser Geist - heilige Geist - weht, wo er will. Er lässt uns die eigene Person vergessen. Der Weg dahin kann kaum über den Verstand gelingen. Es braucht das Herz und auch die Bereitschaft Eigenes loszulassen. Volker Schmidt, freiberuflicher Theologe und Leiter der Werkstatt Spiritualität, führt uns u.a. mit kleinen Übungen an innere Erfahrungen heran, die uns in der Sterbebegleitung Orientierung sein können.

Referent: Volker Schmidt

 

 

tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Ir-Knoten-1.jpgUrvertrauen – Die Tiefendimension der Seele erspüren und weitergeben
Fortbildung für Mitarbeiter/innen in der Hospizarbeit

Eineinhalbtägiges Seminar

April 2013, Jesteburg

 

Eine Atem-Übung am Krankenbett:

Ich atme ein und lächle.
Ich atme aus und lasse los.
Einatmen: Gegenwärtiger Augenblick
Ausatmen: Wunderbarer Augenblick

Wir werden ruhig und konzentriert. Wir spüren Glück, Ruhe und Leichtigkeit…, sagt Thich Nhât Hanh von dieser Übung.

 

Glück, Ruhe, Leichtigkeit, das sind Spielarten des Urvertrauens. Es liegt wie ein verborgener Schatz in der Tiefe der Seele. Manchmal schimmert es durch unsere eigenen Erfahrungen hindurch, manchmal schimmert es durch den Sterbeprozess hindurch, dass man sich geborgen weiß in einer größeren und umfassend-bergenden Wirklichkeit. Es ist wie ein Nachklang einer uralten Erfahrung im Mutterbauch. Ganz geborgen. Ganz getröstet. Eine gelassene Heiterkeit kann Ausdruck solchen Urvertrauens sein. Irgendwann, so können wir hoffen, finden die, die wir begleiten, in diese Seelen-Heiterkeit hinein, nach unserem Verständnis oft noch diesseits der Schwelle des Todes. Es hilft ihnen und uns, wenn wir Wege kennen und Erfahrungen damit gemacht haben, wie wir selbst Kontakt zu dieser Tiefe in uns selbst finden.

Monika Renz schreibt davon aus vielfältiger Erfahrung in der Sterbebegleitung. Das Märchen von der Frau Holle weist auf solche Seelenschätze hin. Wir gehen dem nach mit Übungen zu Atem und Präsenz, mit Nachsinnen über bestimmten Passagen des Märchens, mit einer Klangreise zum Thema "Geborgensein", mit Erfahrungsaustausch und Gespräch.

 

Die Hinweise auf Thich Nhât Hanh und Monika Renz beziehen sich auf: Thich Nhât Hanh, "Wunderbarer Augenblick" in: Klar wie ein stiller Fluss, Gedanken zur Achtsamkeit im Alltag, Heidelberg, 2. Auflg. 1999, Seite 57ff. Monika Renz, Der Mensch –ein Wesen der Sehnsucht, Texte und Musik für unsere Sehnsucht und Spiritualität, Paderborn, 2010

 

Leitung: Volker Schmidt und Eva Kiernan

 

 

tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kosmische-Kraefte---Christuskraft-Strichgrafik.jpg

Die Schätze der Seele

Fortbildung für Mitarbeiter/innen in der Hospizarbeit

Eineinhalbtägiges Seminar

März 2012, Jesteburg

In die Fortbildung zum Hospiz-Bereich kommt von der Werkstatt Spiritualität ein immer gleicher Grundgedanke, nämlich der von der doppelten Wirklichkeit des Menschen: Wenn wir am Bett sitzen - zuhörend, meditierend, helfend – begegnet uns auf einer eher "äußerlichen" Ebene oft Verzagtheit, Unruhe, Kämpfen, leben wollen, die Zeit ausschöpfen wollen und anderes mehr. Oft nicht ganz so sichtbar erahnen wir darunter eine tiefere Dimension: Eine Ahnung von großem Frieden, von Gelassenheit, von Licht, von Hingabe und Einverständnis. Auf dieser Ebene wirken die Schätze der Seele. Es sind Wirkkräfte, die helfen, trösten, Zuversicht spenden wollen und können und die den Weg des Übergangs kennen. Wir gehen unseren Erfahrungen nach: Wie erkennen wir, mit welcher Ebene wir als begleitende Person in Kontakt sind? Und: Wie kommen wir mit unseren eigenen Seelenschätzen in Verbindung und welcher Gestalt haben sie?

 

Leitung: P. Volker Schmidt, Kathrin Görrissen   Veranstalter: Werkstatt Spiritualität in Kooperation mit dem Ökumenischen Hospizdienst Buchholz

 

 

 

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Spiritualität als Ressource in schwierigen Zeiten
Vortrag mit Übungen
Dezember 2011, Hamburg

Referent: Volker Schmidt   

Veranstalter: GfBK-Gesellschaft Biologische Krebsabwehr

 

 

 

tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kropp-Fenster2.jpgDer Liebe eine neue Gestalt geben

Zur spirituellen Praxis in der Trauerbegleitung

Vortrag mit meditativen Übungen

Oktober 2010, Hamburg

 

Wenn der Verlust eines Nahestehenden das eigene Leben zutiefst erschüttert, überwältigen Trauer, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Die Liebe ringt dann nach Ausdruck und findet doch das Gegenüber in seiner bekannten Form nicht.
In dem Vortrag mit meditativen Übungen nimmt Pastor Volker Schmidt uns mit auf eine Gedanken- und Seelenreise, in der wir erkennen, dass Trauer eine Ausdrucksmöglichkeit der Liebe ist, die nach einer neuen Form sucht.

Referent: Volker Schmidt   Veranstalter: Hamburger Hospiz e.V.

 

 

 

tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kropp-Fenster3.jpgSpirituelle Ressourcen
Fortbildung für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Hospizarbeit

Eineinhalbtägiges Seminar

April 2011, Jesteburg


Es gibt ergreifende Erfahrungen in der Sterbebegleitung. Manchmal ist der ganze Prozess des Abschiedes in eine unerschütterliche Zuversicht gebettet. Dann kann es geschehen, dass ein umfassender Frieden von den Sterbenden zu uns, die wir sie begleiten, herüber weht. Sie werden dann gewissermaßen für uns zu Tröstern und zu Zeugen, dass der Tod nicht Sieger über ihr Leben wird oder geworden ist. Dann sehen wir an und in ihnen eine doppelte Realität. Da ist ein Mensch in seiner äußeren, körperlichen Lage, der möglicherweise unseren Beistand braucht, und da ist ein Mensch, der erscheint, als wäre er ein Prinz und Erbe eines Königreiches.

 

Die Seelenkräfte, aus denen heraus solch eine Zuversicht im Sterbeprozess entsteht, sind mit dem Begriff der spirituelle Ressourcen gemeint: Kraftquellen, Potentiale der Seele. Märchen erzählen von ihnen auf ihre Weise, und natürlich die spirituellen Traditionen der Menschheit.

 

Wir üben uns ein und machen uns vertraut damit, die Menschen, die wir begleiten, und uns selbst und die Widerfahrnisse des Lebens auch aus einer spirituellen Sicht zu sehen.

 

Wir arbeiten mit einem Märchen; wir nehmen meditativen Übungen einschließlich zweier meditativer Tänze als Zugänge; wir praktizieren und erkunden die Kraft von Ritualen.

 

Referent: Volker Schmidt

 

 

 

tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kropp-Kreisflammen-Kopie.jpgWenn einem alles genommen wird...

Vortrag und Besinnung zu Leiderfahrung und Spiritualität
Okt. und Nov. 2010, Hamburg

 

Im Umfeld von schwerer Krankheits- und Leiderfahrung begegnen uns immer wieder ähnliche Fragen: Lohnt es sich an Gott festzuhalten, wenn einem alles andere genommen worden ist? Warum sollte ich an einen ohnmächtigen Gott glauben- ist das nicht widersinnig? Oder ist Gott doch mächtig und hat mir dieses Leid zugedacht? Doch warum gerade ich? Ist Gott böse oder hat das  Leid in seiner Schöpfung einen berechtigten Stellenwert? Welchen Trost können Sterbende oder Angehörige im Glauben oder im spirituellen Erleben finden? Wo ist Gott, wenn ich im schwarzen Loch sitze? ...

 

Anlässlich der Hamburger Hospizwoche hat der Hamburger Hospiz e.V. Pastor Volker Schmidt, Leiter der Werkstatt Spiritualität, eingeladen, einen Vortrag mit meditativen Übungen zu diesen Themen zu veranstalten. Er hat eine grosse Nähe zu den Traditionen der Mystik, also zu Spiritualität, d.h. dem Bereich, wo die Essenz der Religion über Meditation und innerer Erfahrung gesucht wird. Er spricht als einer, der oft zur Fortbildung in der Hospizarbeit gebeten wird und der seine eigene Frau über fünf Jahre in schwerer Krebs-Krankheit begeleitet hat.

 

Referent: Volker Schmidt  Veranstalter: Hamburger Hospiz e.V. 

 


tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kropp-Kreisflammen-ohne-Kreis.jpgNicht urteilen, nicht bewerten
Fortbildung zur Hospizarbeit

Eineinhalbtägiges Seminar

April 2010, Jesteburg

 

Das "Ich" mag urteilen, das Herz schaut ohne Ansehen der Person. Herzliche Zuwendung kann aus einer Bewegung der Seele entstehen, die weder die Sterbenden bewertet, noch fragt, welche Arbeit in der Begleitung gewichtig und welche weniger gewichtig ist. Wir üben, mit dem Herzen zu schauen.

Referent: Volker Schmidt

 

 

 


tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kropp-Wasser.jpgWenn die Worte verstummen
Vortrag und Arbeitsgruppe von P. Volker Schmidt
im Rahmen der Tagesfortbildung "Seelsorge in der Sterbebegleitung"
Februar 2010, Hamburg

Wie handeln wir angemessen und was ist hilfreich, wenn wir Sterbende begleiten, die nicht mehr sprechen oder nicht mehr orientiert sind? Nach einem Vortrag über Erfahrungen von Berührung und Berührtsein, Nähe und Distanz in der Sterbebegleitung (Corinna Woisin) werden Basale Stimulation und ein spirituell-meditativer Ansatz der Begleitung vorgestellt.

 

P. Volker Schmidt: Aus der Kraft des Herzens – Spiritualität in der Hospizarbeit: Vortrag und Arbeitsgruppe zeigen, wie die Dimension des Geistes und der Herzenskraft – wortlos – in der Sterbebegleitung präsent werden kann und wie man lernt, sich in solche Praxis einzuüben.

 

Veranstalter: P. Frauke Niejahr, hospizliche Arbeit,  Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost

 

 

 


tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/KroppKosmos.jpgWahrnehmungsschule: Ein Hauch von Licht
Fortbildung im  Rahmen der Hamburger Hospizwoche 

Eineinhalbtägiges Seminar

Oktober 2009, Hamburg


Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die beruflich oder privat sterbende Menschen begleiten oder begleitet haben.

 

Wesentliches wird sichtbar, wenn die Wahrnehmung für das Unsagbare geschult wird. Im Augenblick des wirklichen Sterbens kann sich plötzlich das Gesicht verändern und ein ganz geheimnisvolles Lächeln auf die Züge treten. Es ist wie ein Hauch von Licht, das sich von innen her auf das Gesicht legt, wie eine Verklärung des Antlitzes. Wenn wir dies wahrnehmen, berührt es uns wie etwas Heiliges.

 

Auch in der alltäglichen Begegnung mit sterbenden Menschen scheint es manchmal, als ob sich ein Vorhang lüftet und Zugang zu einer anderen kraftspendenden Wirklichkeit zulässt. Was hat es mit diesem "Hauch von etwas Heiligem" auf sich? Wie lernen wir, solche Dimensionen achtsamer und nachspürender wahrzunehmen? Wie werden und bleiben wir resonanz-offen für die Würde solcher Zeiten?

 

Referent: Pastor Volker Schmidt  Veranstalter: Ambulanter Hospizberatungsdienst Hamburger Hospiz e.V. 

 

 

 


tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Grafik-Pfingsten-gedreht.jpgAus der Kraft des Herzens: Spiritualität in der Hospizarbeit
Vortrag von P. Volker Schmidt im Rahmen einer Veranstaltung des Hamburger Hospizes
Oktober 2009, Hamburg

 

Es gibt Erfahrungen in unserem Leben, die von besonderer, nämlich spiritueller Qualität sind, aber von unserem ungeübten Alltagsbewusstsein in ihrer Besonderheit gewöhnlich nicht wahrgenommen werden. Der Vortrag erzählt von solchen Erfahrungen. Er zeigt an Beispielen, wie die Dimension des Geistes und der Herzenskraft in der Sterbebegleitung präsent sein kann, und wie man lernt, sich in die Wahrnehmung solcher Erfahrungen einzuüben.

 

Veranstalter: Hamburger Hospiz e.V.

 

 

 


tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Ir-Knoten-1.jpgIn herzlicher Zuwendung
Fortbildung zur Hospizarbeit

Eineinhalbtägiges Seminar

März 2008, Jesteburg

 

Herzliche Zuwendung entsteht nicht aus Pflicht. Sie stellt sich ein, von sich aus, als beide - Begleiterin und Begleitung Suchende - umfassende Atmosphäre. Sie ist neutral und doch ganz voller Herzlichkeit. Sie ist "ohne Ansehen der Person" und zugleich der Person ganz zugewandt. Sie kommt von Herzen, aber das Herz, von dem sie kommt ist, nicht allein mein kleines Herz, sondern zugleich auch ein grösseres.

 

Leitung: Lydia Orben-Schmidt und P. Volker Schmidt

 

 

 


tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kosmische-Kraefte---Christuskraft-Strichgrafik.jpgIn der Kraft der Gelassenheit
Fortbildung zur Hospizarbeit 

Eineinhalbtägiges Seminar

Oktober 2007, Jesteburg


Wir ferfeinern in diesem Seminar unsere Wahrnehmung für die energetisch-spirituelle Seite unserer Arbeit. Wir üben, uns auf die Kraft der Gelassenheit einzulassen und darinnen zu bleiben. Wir üben, uns innerlich abzugrenzen, in der eigenen Mitte zu bleiben und aus ihr heraus zu kommunizieren. Und wir üben, die eigene Spiritualität zu entwickeln und ihr zu vertrauen.

 

Wenn wir uns aufmerksam und feinfühlig unseren Kranken zuwenden, entsteht oftmals eine Atmosphäre von beachtlicher Tiefe und guter Intensität. Es ist, als wäre zusätzlich zu unserer Aufmerksamkeit eine wohltuende Kraft im Raum entstanden. Und wenn es gut geht, lösen sich in dieser Atmosphäre Schatten, die auf der Seele der Besuchten lagen, und auch wir selbst gehen gestärkt und aufgebaut aus der Szene hervor. Auch das Gegenteil gibt es. Mancher Besuch gelingt nicht zufrieden stellend und manche Menschen saugen uns leer bis zur Erschöpfung.

 

Sich in die Kraft des Geistes stellen

Unter energetisch-spirituellen Gesichtspunkten gesehen, hat beides etwas mit der Frage zu tun, ob es uns gelingt, uns in diesen Situationen "in die Kraft des Geistes zu stellen" und darinnen zu bleiben, und mit der Frage, wie wir mit den Resonanzen umgehen, die zwischen der zu begleitenden Person und uns entstehen.

 

Wegmarken aus der spirituellen Tradition

sind für uns in diesem Seminar: das klassische Wort  "Meine Seele ist betrübt bis in den Tod. Bleibet hier und wachet mit mir." mit der dazugehörigen Szene im Garten Gethsemane (Mt 26,38) und eine Erzählung, die von der Frage ausgeht: "Warum ich? Warum kommt dieses Leid über mich?" (Joh 9,1-7).

 

Unter "erarbeiten" verstehen wir nicht nur intellektuelle Arbeit, sondern auch meditativ-energetisches Nachspüren, Partnerübungen, Gebärde und meditativen Tanz.

 

Leitung: Lydia Orben-Schmidt und Volker Schmidt

 

 

 


tl_files/images/Veranstaltungen-Grafiken 100x100/Kropp-Fenster1.jpgVerwurzelt im Tiefengrund des Lebens
Fortbildung zur Hospizarbeit

Wochenendseminar März 2008, Fleestedt/Seevetal

 

Zielsetzung

Die eigene Spiritualität entwickeln und ihr vertrauen
Die innere Wahrnehmung verfeinern
Sich der Atmosphäre im Kranken- bzw. Beratungszimmer energetisch-wahrnehmend bewusst werden und ihre Einflüsse auf uns und auf die Kommunikation in Rechnung nehmen
Sich abgrenzen. In der eigenen Mitte (in der "eigenen" Kraft) sein und bleiben und aus ihr heraus kommunizieren.

 

Inhalte
Wann immer wir es in der Rolle eines Coaches, in der Rolle der Beratung, in der Lebensbegleitung oder in der Seelsorge mit Menschen in Übergangssituationen zu tun haben, ist eine entscheidende Frage, ob wir selbst "in Kraft" verwurzelt sind und bleiben.


Unsere Erfahrungen und die spirituellen Traditionen weisen darauf hin, dass eine solche Kraft nicht vornehmlich aus dem "kleinen Ich" kommt. Sie ist "transpersonal", d.h. größer und umfassender als ich selbst. Darum sagen Menschen, dass solche Kraft eher "von außen" oder "aus der Tiefe des Lebens heraus" auf sie zukomme.


"Wenn meine Begleitungsaufgabe wirklich gelingt, dann wurzele ich im Tiefengrund des Lebens", könnte die Beschreibung solcher Erfahrung sein. Die spirituellen Traditionen sagen: Es gibt eine Schwingung oder eine innere Atmosphäre, in der das Sorgen verschwunden ist. Wenn man von solcher Schwingung berührt wird oder sich in sie einschwingt, kann man erleben, dass diese Atmosphäre sich über mich hinaus auf die andere Person mit ausbreitet.


Die spirituellen Traditionen haben solches Wissen in Sprachbildern (wie z.B. "verwurzelt im Tiefengrund des Lebens") aufbewahrt und verdichtet. Stimmt man sich auf solche Sprachsymbole oder Sprachbilder ein, so können sie in uns ihre Kräfte freisetzen. Von daher bietet es sich an, dass wir uns mit einigen ausgesuchten derartigen Bildern - meditativ-erkundend - beschäftigen. Eines der traditionellen Bilder für die Lebenskraft, die das Sorgen hinter sich lässt, ist zum Beispiel das Bildwort von den Lilien auf dem Felde. "So ist das", sagt dieses Bildwort, "wenn ihr aus der Vorherrschaft des kleinen Ichs erwacht und von dem göttlichen Wurzelgrund her schwingt, dann seid ihr wie die Lilien auf dem Felde."


Drei Sprachbilder sind Wegmarken auf unserem Übungsweg: 
Das Bild vom Moosbett aus dem Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" 
der irische Segensspruch vom tiefen Frieden im Rauschen der Wellen und 
das Bild von der Sorglosigkeit der Lilien auf dem Felde aus der Bergpredigt.

 

Leitung: P. Volker Schmidt, Lydia Orben-Schmidt  Veranstalter: Ambulanter Hospizberatungsdienst des Hamburger Hospiz e.V.