Unter dem Regenbogen - Fortsetzung Inhalt
Fürs Meditieren schließen wir jetzt bitte die Augen und lassen den Regenbogen im inneren Bild entstehen. - Wir lassen uns Zeit. - Da ist die Weite der Landschaft. - Da sind die Farben. -Da ist der Raum unter dem Regenbogen. Wie ein besonderer, ausgegrenzter Raum in unserer Welt.
Im inneren Bild sagt der Raum: Ich lade Dich ein. Erlaube mir, dich in meine Atmosphäre hineinzuziehen. In meine Schönheit hineinzuziehen.
(Wenn das unserem Verstand Schwierigkeiten macht, dann imaginieren wir bitte, dass der Regenbogen sich seinerseits auf uns zu bewegt hat und sich inzwischen über uns befindet.)
Um uns die Schönheit des Bogens, des Raumes, der Farben. Schönheit wahrzunehmen bringt mit sich, dass unser Herz sich öffnet. - Lass das zu: Wir sind umleuchtet von den Farben des Regenbogens. Die christliche Tradition würde sagen: Wir sind im Raum göttlicher Wirkkraft.
Nehmen wir bitte wahr, wie das ist, wenn sich unser Herz öffnet. Wir erleben das vermutlich unterschiedlich. Vielleicht nehmt ihr es wahr als Weitung, als würden sich alle Zellen im Brustbereich weiten. Oder wir nehmen es wahr als Wärme, oder als würde der Herzraum durchlichtet. Vielleicht auch als farblose Klarheit.
Wie immer ihr es erlebt,- erlaubt bitte, dass sich die Weitung des Brustraums weiter im Leib ausbreitet. Ich rede einmal mit Eurem und mit meinem Leib. Du Leib, lass bitte zu, dass das, was sich im Brustraum schon entwickelt hat, sich auch in den unteren Bereich des Leibes hinein ausbreitet. In die Beckenschale. - Über die Hüfthinaus in den Beinbereich. - Und dann auch von der Brust aus in den Kopfbereich - und über den Kopf hinaus.
Ein geweiteter Leibraum, umhüllt oder überdacht von den Energien, den Farben des Göttlichen. - Was für ein Gestimmt-Sein bringt diese Erfahrung mit sich? Bringt sie eine Veränderung mit sich?
Wir können das ausprobieren. Nehmen wir eine Erfahrung aus dem Tag, die nicht ganz angenehm war. Z.B.: Ich schaute in den Spiegel und sagte: „Ach, die Falten. Ach, die Falten.“
Nehmen wir diese Wahrnehmung „Ach, die Falten“ hinein in den Raum unter dem Regenbogen.
Was wird aus „Ach, die Falten?“ - Hat das Gefühl vom Spiegel noch Macht über Dich? Über mich? – Nein – Das, wie wir jetzt schwingen, beinhaltet: Es fehlt nichts. Jetzt, hier, in diesem Bewusstseinsraum, zu dieser Zeit, jetzt, fehlt es an nichts. – Hier gibt es kein Richtig und Falsch. Kein in bestimmter Weise Aussehen-Müssen.
Was ist das für ein Gestimmt-Sein? – Es hat begonnen im Herzraum. Hat es etwas mit Liebe zu tun? Verliebt-Sein ist es nicht. Es ist etwas ganz Ruhiges. Eine stille Erfahrung von „Glück“? Die Erfahrung „Alles ist gut“? – Ja. Stille - Leiser Gong
[1] Ezechiel 1,28 Wie der Regenbogen steht in den Wolken, wenn es geregnet hat, so glänzte es ringsumher. So war die Herrlichkeit des HERRN anzusehen.
WERKSTATT SPIRITUALITÄT
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