Zehn Thesen zur Vergebung

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Zehn Thesen zur Vergebung  (Luxemburger Kommission „Justitia et Pax“)

 

 

1. Vergebung kann ein langer Prozess sein.

 

2. Vergebung ist nicht von einem Geständnis abhängig.

 

3. Vergebung erfordert keine übereinstimmende Auffassung von der Vergangenheit.

 

4. Vergebung bedeutet, mein Recht auf Rache loszulassen.

 

5. Vergebung bedeutet nicht Vergessen.

 

6. Vergebung bedeutet, das Unrecht nicht immer wieder zur Sprache zu bringen.

 

7. Vergebung bedeutet nicht, das Verhalten einer anderen Person zu entschuldigen.

 

8. Vergebung bedarf vorab einer Entscheidung.

 

9. Vergebung bedeutet nicht unbedingt, erneut zu vertrauen.

 

10. Vergebung ist Voraussetzung für einen Neuanfang.

 

 

Die Luxemburger Kommission "Justitia et Pax" ist eine Kommission der katholischen Kirche in Luxemburg und beschäftigt sich aus einem christlichen Blickwinkel mit den Themen soziale Gerechtigkeit, Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung.
Allein oder mit anderen Vereinigungen macht sie durch diverse Aktivitäten auf Fragen und Probleme in diesen Bereichen aufmerksam; so will sie zur Bewusstseinsbildung und zur Meinungsbildung in der Gesellschaft beitragen sowie zum konkreten Handeln anregen.

 

Hinweis: Am 31. Oktober 2015 ein Werkstatt-Tag zum Thema "Vergebung - Erlösung von Verstrickungen" 

 

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